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Willkommen beim Klemm-Flieger-Forum

Stand: 21.06.2010 - neue Updates: Klemmtreffen 2010, Geschichte der EJOL; Instandsetzung der EJOL; erhaltene Klemms (Bilder, Videos und Beschreibungen)

Aktuelles und Termine

Leben und Werk von Hanns Klemm

Erhaltene Klemms

KL 25 D-EJOL - Geschichte

 

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Alexander Soldenhoff

KL 25 D-EJOL - Instandsetzung

 

Sokol M1D - Mein Flugzeug

 

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Ich suche eine bezahlbare Klemm KL 35 oder Bruch, Rumpfgerüst, Teile etc.
I´m looking for an affordable Klemm KL 35 or breakage, fuselage, parts etc.

Kontakt/Email to Stefan Saile
 

 Zu dieser Seite

Seit Jahren fliege ich mit Begeisterung eine KL 107C in der Flugsportgruppe Hanns Klemm Böblingen e.V. Wie viele in unserem Verein ist die Liebe zu Klemmflugzeugen über das Fliegen dieser wunderbaren Flugzeuge gekommen. Mit der Zeit habe ich mich intensiv mit der Geschichte der Firma Klemm beschäftigt.
Ferner versuche ich mit möglichst vielen Klemm-Piloten Kontakt zu halten. Zielsetzung dabei ist, den Kontakt zwischen den Piloten herzustellen und auch aufrecht zu erhalten und sie zu animieren, an unseren Klemm-Treffen teilzunehmen, die im mehrjährigen- Zyklus bei uns auf dem Flugplatz in Eutingen stattfinden.

Um diese Seite interessant zu gestalten, versuche ich immer wieder Neuigkeiten auf diese Seite zu stellen.
Ein weiterer Aspekt dieser Seite sind die Flugzeugentwicklungen von
Alexander Soldenhoff.

Zur Erweiterung und Aktualisierung meines persönlichen Klemm-Archives bin ich auch immer an Informationen über den aktuellen Verbleib von Flugzeugen, Adressen, Unterlagen oder Ausstellungsstücken (auch Leihweise für spätere Ausstellungen) etc. interessiert.

Stefan Saile

         

D-ECIH der FSG
 

Alle Fotos auf dieser Seite: Stefan Saile
Verwendung nur für den privaten Gebrauch

Aktuelles und Termine          Kontakt/Email

Instandsetzung KL 25 D7 D-EJOL
  Wir danken unseren Sponsoren:

ESB Excelsior + Schwarz Blechverarbeitung GmbH & Co.KG 71691 Freiberg am Neckar

       Fa. Walter Knoll, Herrenberg

Fa. Gillet Automation, Herrenberg

Fa. Karosserie Ziegler, Böblingen

Fa. Solarplan, Sindelfingen
 

 

Wir suchen noch folgende Instrumente und Teile:
- Kompass FK 38
- Kompass Zürn Z7g
- Staudruck-Fahrtmesser  Bereich von 0 oder 50 bis max. 250km/h
- Schilder für das Innere in diesem Stil für Trimmung und Gas

- Es ist geplant einen Hänger zu bauen, in dem wir die L 25 aufbewahren und transportieren zu können.
  Für das Flugzeug benötigen wir eine Ladefläche mit folgenden Abmessungen:
  Lange: ca. 8 m; Breite ca. 2 m
  Dazu suchen wir eine Achse, Gestell und eine Entfeuchtungsanlage
 

Juli 2010 Am Rumpf wird fleißig gewerkelt. Es galt einige schadhafte Stellen und "Reparaturen" zu richten.
Um an diesen Stellen arbeiten zu können, musste teilweise die auf dem Rumpf aufgebrachte Bespannung entfernt werden, was sehr mühselig war.

 

Unter der Bespannung entdeckten wir, dass die EJOL bereits vor der Eintuchung 1957 das jetzige Farbschema hatte. Es beschäftigt uns, wann das Flugzeug diese Bemalung bekommen hat. Auch war früher mal die Werknummer auf dem Leitwerk.

  

Seit diesem Jahr müssen Flugzeuge einen Erste Hilfe-Kasten und einen Feuerlöscher haben. Für die EJOL ist das nichts Neues, war die Mitführung eines Verbandskasten bereits vor dem Krieg Vorschrift und auch einen Feuerlöscher ist werkseitig bei der Klemm vorhanden.
Der Verbandskasten, den wir in der Klemm vorfanden, hat einen sehr interessanten Inhalt und scheint für vielerlei Notfälle geeignet zu sein. Man beachte die Position 11! Auch an die Nöte von Fliegerinnen wurde gedacht.

Natürlich kam mir in diesem Zusammenhang das Buch von Hellmuth Hirth "20000km im Luftmeer" in Erinnerung. Dort geht er auf die Nöte von Fliegern ein und was unbedingt zu einer Ausrüstung gehört: Zitate
"Da ich Zigarettenraucher bin, habe ich mein Punkfeuerzeug stets bei mir, doch kann ich in einer gedeckten Karoserie die Zigarette auch mit dem Zündholz anstecken" oder  "Einen großen Schmerz muss ich noch den Abstinenzlern zufügen, aber ich muss es sagen. Für Flüge, bei denen größere Höhen aufzusuchen sind, halte ich die Mitnahme einer kleinen Flache Kognak für durchaus angebracht". Keine Angst - machen wir nicht!

Juni 2010 Die Flächen und alle Ruder sind fertig und zahlreiche Beschädigungen am Rumpf sind beseitigt;
auch haben wir nun das fehlende Ventil für unseren Motor.
Ferner sind nun die Motorverkleidungen geschweißt und wir haben neue Schlitzverkleidungen für die Flächen.
Zum Klemmtreffen wurde der Rumpf wieder auf das Fahrwerk gestellt.
Besonders gefreut hat uns ein Gastgeschenk zum Klemmtreffen: ein originaler Drehzahlmesser


 

März + April 2010

Wir machen gute Fortschritte, trotz immer längerer Aufgabenliste:

  • der Cockpitauschnitt musste erneuert werden, da der alte "verfault" war und keine ausreichende Stabilität mehr hatte. Eine recht schwierige Arbeit, da die Form wieder genau gefunden werden musste. Aber wir sind der Meinung, dass es perfekt gelungen ist.

  • an den Flächen gab es zahlreiche Löcher und auch einige Rippenbrüche waren dabei. Die Flächen und die Querruder sind nun gerichtet und bespannt.
     

 

 

 

Lorenz will wissen, wie es später wieder aussehen wird. Unsere Mannschaft erkennt man an der blauen Farbgebung im Gesicht.

Das Abschleifen der Flächen war die schlimmste Arbeit und wir waren froh, dass auch Eva Gefallen gefunden hat mitzuhelfen.

 

Februar 2010 Leider wird es doch ein bisschen mehr Arbeit!
Mittlerweile sind wird regelmäßig zu fünft am arbeiten und unser Prüfer schaut regelmäßig nach dem Rechten.
Nur mal schnell einige Lackstellen auszubessern war´s wohl nicht. Je mehr man schaut und prüft, umso mehr kommt auf die Aufgabenliste.


A
rbeiten im Innenraum und demontierter Motor beim LTB

Januar 2010 Unterstützung durch Mitglieder des MFV-Böblingen e.V.

Aus den Film "Flug des Phoenix" kennen wir den Grundgedanken: Modellfugzeuge und manntragende Flugzeuge sind vom Prinzip her nicht sehr unterschiedlich.
Seit Januar 2010 wird unser "Instandsetzungsteam" unterstützt durch fachkundige und engagierte Mitglieder des Modellflugvereins Böblingen e.V.
Beide Vereine kooperieren so an der Erhaltung des Kulturgutes KL 25 D-EJOL und lernen viel voneinander.
Beeindruckt waren die Modellbauer, von denen schon einige ein Klemm-Modell gebaut haben, von der filigranen Bauweise der Klemm und den Detaillösungen am Original.
Obwohl Modellflugzeuge im Flugbetrieb mehr aushalten müssen, werden sicherlich neue Modelle weniger stark dimensioniert ausfallen.

Link zum MFV-Böblingen: http://www.mfv-bb.de/

September 2009

Die Verhandlungen mit der Stadt Böblingen wurden dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen und es ist beabsichtigt, das Flugzeug wieder flugfähig zu machen und in unserem Verein zu betreiben.

Mittlerweile haben wir mit den Arbeiten an der EJOL begonnen. Dazu hat uns ein Fliegerkamerad seine Werkstatt zur Verfügung gestellt, da wir den Platz in der Vereinswerkstatt für die laufende Flugzeugwartung benötigen.

Der Motor der EJOL ist nun ausgebaut und wird nun durch einen LTB begutachtet. Die Zelle und die Flächen sind in einem sehr guten Zustand. Um eine vollkommene Grundüberholung werden wir wohl herum kommen. Beabsichtigt ist, die Klemm möglichst behutsam zu restaurieren. Ziel ist, dass das Flugzeug möglichst unverändert wieder dasteht, so dass man das Alter und die Gebrauchspuren erhalten bleiben und die EJOL und ihr Flair, als alte Dame, behält.
Allerdings werden wir keine Kompromisse hinsichtlich der Sicherheit und Zuverlässigkeit machen.

Transport der EJOL vom Flugplatz Eutingen in die Werkstatt                                Abschussbild - noch ohne Bier

Motorausbau                                                                                                                          Wer träumt hier schon vom Fliegen mit der EJOL?

 Januar 2008 Die Klemm KL 25 D-EJOL hat ein neues Zuhause

Die KL 25 D-EJOL war jahrelang bei der Stadt Böblingen eingelagert und führte dort ihren Dornröschenschlaf. Im Januar erfolgte nun die "Umbettung" in einen neuen Standort unter der Obhut der Flugsportgruppe.
Wann und ob unser Dornröschen wach geküsst wird entscheidet sich, wenn der Aufwand und das Konzept für eine mögliche Restaurierung fest steht.

 Was war wann los?

21. Juni 2010

Klemmtreffen 2010 in Eutingen zum 125sten Geburtstag von Hanns Klemm

Vom 18. bis 20. Juni 2010 fand unser Klemmtreffen in Eutingen statt. Leider hatte der Wettergott kein Einsehen mit uns und es war kalt und unbeständig. 10 Klemms waren angemeldet, zwei davon, die KL 107 C D-ECAB von Oliver Buchholtz aus Leck in Schleswig Holstein und die KL 107 C D-EFOH mit Christian Hülsherger aus Dülmen fanden den Weg durch die Schlechtwetterfronten. Ca. 50 Klemmfreunde, Klemmpiloten, Restaurateure von Klemmflugzeugen, Nachbauer, und die es werden wollen, die Modelbauer vom Flugmodellclub Alzey-Offenheim e.V., die Klemm-Legende Josef Kurz, Elfi Klemm und viele Klemm-Enthusiasten kamen nach Eutingen. Ferner zahlreiche politische und öffentliche Entscheidungsträger und Förderer.

In der Werkstatt der Rottenburger Fliegerkameraden wurde die L 20 mit einem originalen Daimler F 702-Motor der Nachbaugruppe um Martin Konermann gezeigt, sowie direkt daneben, der in Arbeit befindliche Rumpf der L 25 D-EJOL, die von Mitgliedern des Modellflugvereins Böblingen und der FSG flugfähig gemacht wird.

Am Freitagabende begann die Veranstaltung mit einem gemütlichen Beisammensein in der Fliegerklause am Kaminfeuer, mit "Schwäbischen Maultaschen", angeregten Gesprächen und Klemm-Filmen, u.a. über die Bauprojekte von Josef Kurz und den Erstflug der KL 107.
In den Samstag starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück, danach fanden Rundflüge mit den 3 anwesenden Klemms statt und die Modellbaufreunde aus Alzey führten ihre Modelle vor.
Der Nachmittag war dem "Klemm-Flieger-Forum" gewidmet - neben den ausgestellten und anwesenden Flugzeugen, das absolute Highlight der Veranstaltung.
Martin Konermann referierte mit seinem "englischen, knitzen Humor" sehr kurzweilig, wie mit Hightech die L 20 rekonstruiert wurde, die Zeichnungen und schließlich der Rumpf der L 20 entstanden.
Marc Kön vom LTB Follmann berichtete über die Geschichte und Restaurierung der Luxemburger Klemm von der Anlieferung bis zur Fertigstellung des Flugzeuges und welche Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten bei einer Restaurierung auftreten können. Im Rahmen der Restaurierung hat er zahlreiche Beschläge und Bauteile neu angefertigt, zum Teil in mehrfacher Ausführung, so dass für L 25-Besitzer und Nachbauer wieder Teile zur Verfügung stehen.
Marc Cordewener aus Holland, eine Boing 737 Pilot, berichtete eindrucksvoll über sein "Einmann-Nachbauprojekt" einer KL 25 und meine Wenigkeit erinnerte in einem Vortrag an das Leben und Werk von Hanns Klemm. Genug Gesprächs- und Diskussionsstoff war somit für die nächsten Stunden vorhanden.
Beim gemeinsamen BBQ in der Flugzeughalle, umrahmt von Klemms, wurden Informationen und Adressen ausgetauscht und neue Freundschaften geschlossen.
Der Sonntag gab nochmals dazu ausreichend Gelegenheit und stand im Zeichen des Aufbruchs.
Der tiefe Überflug der drei Kl 107 umrahmte den Abschluss dieser sehr schönen, informativen und des "etwas anderen Klemmtreffens". Wir, und ich glaube auch unsere Gäste, sind davon überzeugt, dass sich der Besuch in Eutingen, trotz der mäßigen Wetters für jeden gelohnt hat.

D-ECAB mit Oliver Buchholtz                                                                                                                                                           L 20 und L 25

Daimler F 7502-Motor mit 18/20 PS                                             Fachgespräche                                                                                Klemm Urenkel

Elfi Klemm und Rudi Jachim                                                      Fachdiskussionen

 

Aurelia Breuer, die wohl jüngste Nachbauerin          Aurelia, Sepp Kurz, Serverin Girolstein, Wolfgang und Georg Breuer

Redakteur und Fotograf der Stuttgarter Zeitung bei der Arbeit       Vortrag von Marc Cordewener

 

Marc Kön und Martin Konermann                                 Kollegen unter sich

Kitty Duyzings und Christian Hülsheger; Kitty ist von der KL 107 ganz angetan - Marc muss sich wohl damit abfinden   Fliegerfreunde aus Alzey bei einer Pause

Modelle des Flugmodellclub Alzey-Offenheim e.V.

Der Landrat will mit unserem 1.Vorsitzenden Edgar Müller hoch hinaus und Rolf Braun legt einen Grundstein für eine weitere Fliegerkarriere in der Familie


 

September 2009 KL 25 LX-MAF und KL 35 F-AZTK - Besuch bei Marc Kön - LTB Follmann

Marc Kön hat vor kurzem die KL 35  F- AZTK ex D-EHKO "ausgebessert" und ein neues Farbschema verpasst. Die KL 35 hat nun eine Militärlackierung.

Eigentlicher Grund des Besuches bei Marc war allerdings die KL 25d7 W-Nr. 772 LX-MAF, die zur Zeit von ihm restauriert wird, ist doch diese Klemm mit unserer D-EJOL baugleich. Da Marc mit der Restaurierung schon wesentlich weiter ist als wir, können wir seine Erfahrungen nutzen.
Die Restaurierung der LX-MAF ist recht weit gediehen und das Flugzeug wird nun wieder zusammengebaut.

Hoffentlich sehen wir dieses Flugzeug bald wieder am Himmel!

Weitere Bilder von der F-AZTK und der LX-MAF könnt ihr auf der Internetseite von Marc Kön finden --> www.ltb-follmann.com

September 2009 Hahnweide 2009

Auf der Hahnweide waren wir von der FSG Hanns Klemm Böblingen wieder mit unserer Klemm 107C D-ECIH dabei. Allerdings war die Klemm-Fraktion nur mit folgenden Flugzeugen vertreten:

KL 35 D-EFUB der Familie Krauss aus Winzeln

KL 35 D-ECIC von Paul und Jürgen Stein

KL 107C D-ELYQ von Thomas Stute und Werner Schmidtke.

Grund für die schwache Klemm-Beteiligung war wieder mal die Wetterlage, da mehr Klemm 107 angemeldet waren. Am Samstag hatte ich Glück und ein fliegbares Zeitfenster um zur Hahnweide zu fliegen. Eine halbe Stunde nach der Landung kam wieder ein Schauer über den Platz, so dass wir frierend unter der Tragfläche der B-25 Schutz suchen mussten.

Das Programm beim Oldtimer-Treffen auf der Hahnweide war der Hammer- ich hatte nicht geglaubt, dass man die letzte Veranstaltung toppen kann.

Ein herzlicher Dank an Hans Puskeiler, seinem Team, den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Vereinen für diese wundervolle Veranstaltung!

Anflug FW 190                                                                                                                "Stilecht zur Hahnweide" - vielleicht setzt sich der Trend durch? - links Wolfgang Dallach -

Verlässlich wie immer, die Steins.                                                                                            Ein Flugzeug für die ganze Familie

September 2009 Dauerausstellung Klemm Leichtflugzeugbau Böblingen im Haus der Geschichte in Stuttgart

Im Haus der Geschichte in Stuttgart (neben der Staatsgalerie in der Konrad-Adenauer-Straße) wurde die Ausstellung "Wirtschafts-Wunder -Wirtschaft" neu gestaltet. In diesem Ausstellungsteil wird die Geschichte von Unternehmen aus unserem Ländle vorgestellt. Darunter sind z.B. Daimler, Bosch, Fischer, Festo, Salamander, Hohner, Steiff, Saaba, GEZE, Tipp-Kick, Ravensburger etc. und - des LFK (Leichtflugzeugbau) Hanns Klemm.

In der Vitrine des LFK werden u.a. Modelle der Flugzeuge, Pokale, ein Instrumentenbrett einer L25, ein F7502 Motor und die Büste von Hanns-Klemm gezeigt. Außerdem wird in einem Textbeitrag die Geschichte des LFK und der Werdegang von Hanns Klemm dargestellt. Die Dauerausstellung ist mindestens auf 5 Jahre konzipiert.
Ich bin sehr froh, dass der Namensgeber unseres Vereins nun, neben den vielen prominenten Firmen, eine öffentliche Würdigung erfährt.
 
Das Haus der Geschichte ist meiner Meinung nach ein lohnendes Ziel und ich finde die Ausstellungen über die Zeitgeschichte unserer Region sehr interessant und kurzweilig.
September 2009 Klemm L 20

Neues gibt es auch über den Typ Klemm L20 zu berichten.

Zum Einen ist der Rumpf des L20-Nachbaues der Fliegerkameraden aus dem Raum Stuttgart fertig. Der Rumpf wurde auf der Klassikwelt-Bodensee in Friedrichshafen und bei der Eröffnung des Meilenwerkes in Böblingen ausgestellt.
Die Arbeit ist genial ausgeführt und der Rumpf ist faszinierend. Die L20 hat einen mittlerweile überholten Original Daimler F7502-Motor.

Mann kann sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit vor allem in der Recherche steckt, da es keine Pläne dazu gibt. Das ist Archäologie, Detektivarbeit und gute Ingenieurskunst souverän kombiniert. Vielen Dank für die tolle Arbeit!

Den Blog zur L20 findet Ihr unter www.klemm-l20.de

Fotos: Wolfgang Kizler

...übrigens, es ist erst vor Kurzem wieder eine originale Klemm L20 aufgetaucht, die der Besitzer wieder flugfähig machen will... bitte habt Verständnis dafür, dass ich es dem Besitzer überlassen will in die Öffentlichkeit zu gehen, wenn er den Zeitpunkt dafür für richtig hält.

März 2008

Klemm 107C D-ECEH Status der Restaurierung

An der ECEH wurde in den Wintermonaten fleißig gearbeitet. Die Flächen und Ruder wurden abgezogen und kleinere Schäden repariert, so dass nun alles bereit ist, um die Flächen neu zu bespannen.

Hightech in Holz
Die Flächen der Klemm KL107 haben einen so genannten Rundholm. Technisch gesehen stellt dies ein absolutes Meisterwerk in der Holzverarbeitung dar. Man fragt sich, wer heute noch so etwas bauen könnte.

07. - 09. Sept. 2007

Klemm-Treffen auf der Hahnweide

Bei einem so großartigen Event wie das Oldtimertreffen auf der Hahnweide ist es natürlich unvermeidlich, dass sich die Klemmpiloten treffen. Es ist die willkommene Gelegenheit zur Kontaktpflege und das Austauschen von Neuigkeiten. Die Abende im Bierzelt (oder Cola-Zelt) sind aber leider zu kurz und teilweise auch zu laut um ausgiebig zu reden.
Leider war das Wetter am Freitag und Samstag teilweise grausam und es war nicht so einfach nach Kirchheim zu kommen. Insbesondere hat es die Piloten aus dem bayrischen Raum hart getroffen, für die einfach kein Durchkommen bzw. Starten möglich war. Paul und Jürgen Stein sind immer zuverlässig und haben bestimmt alles versucht, um zur Hahnweide zu kommen. Schade - ich habe mich auf euch gefreut.
Beeindruckend war, dass zwei Klemm KL 35, geflogen von Hawkeye Wijkander und Stefan Sandberg es aus Schweden geschafft haben. Gefreut habe ich mich besonders, dass Benedikt Olafson als "Schmiermaxe" mitgekommen ist- euer Besuch in Eutingen ist für mich immer noch in lebhafter Erinnerung.
Als dritte Klemm KL 35 kam die D-EFUB, die nach dem Tod von Hans Reichart in Winzeln eine gute neue Heimat gefunden hat.
Die Wolf Hirth Klemm, die auf der Hahnweide stationiert ist, war zwar in der Halle, wurde aber leider nicht an der Flightline gezeigt. Die Gäste hatten den Vortritt.
Die Klemm KL 107 Fraktion war durch die D-ELYQ, mit Thomas Stute und Werner Schmittke aus Friedrichshafen, und unsere D-ECIH mit Thomas Kirn, Lars Kirn und meiner Wenigkeit vertreten.

Ein Höhepunkt für jeden Klemm - Enthusiasten war die Vorführung der L25 D-EFTE von "Kuki" Koch aus Dresden. wirklich beeindruckend wie diese Maschine Baujahr 1929 fliegt und das Motorchen schnurrt. Vielen Dank!!! Bringt doch nächstes Mal auch eure KL 35 mit!

Natürlich war auch unsere Sokol M1D D-EMYH auf der Hahnweide dabei. Peter bekam die Gelegenheit die Sokol während des Programms vorzuführen - da schwellt natürlich die Brust vor Stolz. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Achim Döring bedanken, der immer hilft, wenn es an der Sokol was zu machen gibt und mittlerweile unverzichtbar geworden ist.

Ich freu mich schon auf das Hahnweide Oldtimertreffen 2009 mit hoffentlich noch mehr Klemms. Interessant wäre es auch, wenn mal eines der vielen Nachbauprojekte sehen würde. Also Jungs gebt Gas und schaut dass ihr eure Kisten fertig bringt!

Einen ganz herzlichen Dank an die Organisatoren und die vielen Helfer des Hahnweide Oldtimertreffens. Man vergisst sehr schnell, dass das alle "Freiwillige" sind, die irgendwo fast vergessen auf einem Parkplatz Autos einweisen oder in der Küche schuften und von Veranstaltung nichts mitbekommen. Das Treffen war aus meiner Sicht rundum perfekt und man kann einfach nicht mehr verkraften. Die "Superstars" der EADS habe ich nicht vermisst und ich glaube es ist schon deutlich geworden, dass auch die Kontaktpflege zu den örtlichen Flugzeugbesitzern wichtig ist, wenn mal das Wetter nicht so gut ist.

Alle Fotos: Stefan Saile
Verwendung nur für den privaten Gebrauch

28. -30.Juli 2006

Flugplatzfest und Klemmtreffen in Eutingen 2006
Am letzten Juli-Wochenende veranstaltete die Fluggemeinschaft Eutingen, die aus der Flugsportgruppe Hanns Klemm Böblingen e.V. und der Flugsportgruppe Rottenburg / Horb besteht, ihr Fliegerfest. Grund zum Feiern gab es genug. Zum Einen wurde das Flugplatzgelände 70 Jahre alt, zum Andern wird auf dem ehemaligen Fliegerhorst der Luftwaffe seit 1955 Segelflug betrieben und die neu renovierte Startbahn wurde wieder offiziell in Betrieb genommen. Eine gute Gelegenheit, Fliegerfreunde mit ihren Old- und Youngtimern einzuladen und ein Bierzelt aufzubauen.

Eine Gruppe aus Bürgern der umliegenden Gemeinden und Mitglieder der Fluggemeinschaft hatten in den letzten Monaten die Entstehung und die Geschichte des Flugplatzes recherchiert und eine Dokumentation sowie eine Ausstellung zusammengestellt. Gezeigt wurden historische Aufnahmen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, Lagepläne des ehemaligen Fliegerhorstes, Luftaufnahmen der Alliierten und eine Anzahl von Fundstücken. Ferner war es für die Flugsportgruppe Hanns Klemm wieder die Gelegenheit, die Klemm 25DVII D-EJOL Baujahr 1934 aus dem Lager zu holen und zu präsentieren.

Über 60 Flugzeuge kamen nach Eutingen, darunter zwei Messerschmitt Bf 108 Taifun und zwar die D-ELLM, geflogen von Joachim Schulz und die D-EBFW, geflogen von Hansjürgen Storck, eine Formation bestehend aus fünf Bücker 131 und 133 vom Degerfeld und natürlich die Klemm KL35 D-ECIC von Paul und Jürgen Stein, sowie die Klemm KL35 (KL150) D-EDEX von der Hahnweide, geflogen von Eberhard Munz und Stefan Kessler.

Die 107er - Fraktion war neben der D-ECIH der Flugsportgruppe Hanns Klemm von Klaus Hibbeln und Christian Hülsheger mit ihrer wunderschönen D-EFOH vertreten. Es waren mehr Klemms angemeldet, aber die großflächig unsichere Wetterlage am Samstag mit Unwetterwarnung für den Kreis Freudenstadt hielt doch einige der ursprünglich Entschlossenen ab. Viel kann man ohnehin nicht erwarten, wenn man bedenkt, dass aktuell nur 11 KL35 und 11 KL107 weltweit flugfähig sind. Schade - die Flugsportgruppe war mit genügend freien Hallenplätzen und ausreichend Grillgut und Bier vorbereitet. Der fliegerische Rahmen wurde mit den Kunstflugeinlagen von Wolfgang Dallach und dem fliegenden Professor Urs Meyer, sowie durch "Bebes" Brodbeck mit seiner Pilatus B4 bestritten. Heinz Krebs führte mit dem SG 38 des Baden Württembergischen Luftfahrtverbandes mit Unterstützung von 18 Freiwilligen an den Seilen und einer 5 köpfigen Haltemannschaft in brütender Hitze einige Gummiseilstarts durch und konnte weitere Flugsekunden in seinem Flugbuch notieren.

Fliegerischer Höhepunkt für die angereisten Oldtimerpiloten war am Sonntag der Flug einer Staffel von historischen Flugzeugen über den ehemaligen Flughafen Böblingen, dem früheren Stammsitz des Klemm Leichtflugzeugbaus. Auf dem Flugfeld fand zum Zeitpunkt es Überfluges eine Veranstaltung für die Böblinger Bürger über die weitere Nutzung des Flugfeldes statt.

Auch Fluglotsen sind keine Kostverächter und luden die Staffel zu einen Überflug über die 07 des Stuttgarter Flughafens ein. Als No.2 hinter einem Airbus grüßte die Staffel die zur Zeit in Stuttgart befindliche JU 52.

Das Fliegerfest war bei herrlichem Wetter, ohne einen Regentropfen und ohne Unwetter, eine durchgängig gelungene und familiäre Veranstaltung. Nur über ein paar Klemms mehr hätte man sich gefreut.

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01.05.2006 / 03.07.06 Klemm 107C D-ECEH

Seit Ende April ist die Flugsportgruppe Hanns Klemm Böblingen e.V. der Besitzer der Klemm KL107C D-ECEH.
Die D-ECEH ist (war) flugfähig und zugelassen, hat die Werksnummer 127 und wurde 1959 gebaut. Die D-ECEH hat durch die lange Betriebszeit seit ihrer letzten Überholung starke Gebrauchsspuren. Bei einer ersten Inspektion zeigte es sich, dass einige  Arbeiten am Motor notwendig werden. Deshalb wurde die D-ECEH in die Werkstatt auf der Hulb gebracht. Fleißige Hände haben das Flugzeug bereits vollständig zerlegt und die Bespannung entfernt. Die D-ECEH konnte deshalb auf dem Klemm-Treffen nicht gezeigt werden.

 

02.09. - 04.09.2005 Hahnweide 2005 mit Klemm-Treffen

Das Oldtimertreffen auf der Hahnweide war dieses mal das absolute Superlativ. Mehr und eine bessere Auswahl von Flugzeugen kann man dem Publikum einfach nicht mehr bieten. Trotz vieler Leute ist die Veranstaltung familiär geblieben und die vielen Helfer waren auch am 3. Tag immer freundlich.


Meine Frau Eva, Lena und Hund Hexe genießen das schöne Wetter und das Treiben auf der Hahnweide aus exponierter Stelle. Die Hahnweide ist nicht nur eine Veranstaltung für flugzeugsüchtige Ehemänner, sondern für die ganze Familie.

Es bot sich neben den Flugvorführungen die Gelegenheit alte Bekannte wieder zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen.

Von den Klemm 35 waren auf der Hahnweide:

  • D-ECIC von Paul und Jürgen Stein

  • D-EDEX der Haltergemeinschaft auf der Hahnweide

  • D-EHKO, die jetzt Fridolin Zuckermaier gehört-

  • die SE-BPU von Stefan Sandberg. Die SE-BPU fliegt seit 3 Jahren wieder und war zuvor 26 Jahre gegroundet.

Ferner die Klemm 107 C

  • D-ELYQ von Werner Schmidtke und Thomas Stute

  • ich habe mir erlaubt, die D-ECIH der FSG Hanns Klemm vorbei zu bringen.

Fridolin Zuckermaiers Klemm KL35 D-EHKO                          Stefan Sandbergs Klemm KL35 SE-BPU in den Farben der schwedischen Luftwaffe

Wie ein Käfer vor dem Start - Fridolins Klemm KL35             Stefan Sandbergs Klemm - Im Hintergrund die Klemm KL35 von Paul und Jürgen Stein

 

Juli 2005

Auf dem Flugfeld wurde der Hanns-Klemm-Platz eingeweiht. Es war der Auftakt zur Erschließung des Geländes. Es war viel Prominenz vertreten. Neben den OBs aus Böblingen und Sindelfingen war auch der Wirtschaftsminister von BW anwesend. Die FSG baute die Klemm 25 D-EJOL auf und half mit Bildern und Fahnen die Flugzeughalle zu schmücken. Ehemalige der Firma Hanns Klemm Leichtflugzeugbau, die auf dem Fluggelände beheimatet war, erzählten auf dem "blauen Sofa" lustige Klemm- Geschichten. Moderiert wurde dieser Teil von Frau Rebmann.
Die Rahmenveranstaltung fiel wegen eines Gewitterschauers leider ins Wasser. Wer bei dem Festakt auf Sekt mit Häppchen gehofft hatte wurde enttäuscht. Bier und Würstle musste jeder (?) selber zahlen - so sind wir halt.

Familie Klemm                                                               Prominenz und Kameras

Das Namensschild wir enthüllt - den Platz gibt es noch nicht wirklich und 3 Originale auf dem "blauen Sofa"
v.l.n.r.: Frau Rebmann; Eddi Geiger (FSG-Ehrenvorstand
), Rudi Jachim (FSG), Hanns Leipner (ehem. Klemm-Lehrling)

April 2005

Am 04.04.2005 war der 120igste Geburtstag von Hanns Klemm. Aus diesem Anlass fand eine kleine Feier auf dem Flugfeld in Böblingen statt.

 

März 2005

Auf der JHV der FSG Hanns Klemm Böblingen e.V. wurde beschlossen die bereits zu großen Teilen überholte KL 107C D-EKOK wieder in einen flugfähigen Zustand zu versetzen. Wie ich uns kenne wird`s allerdings noch etwas dauern. Also Geduld ist angesagt.

August 2004

Klemm-Flieger-Treffen 2004 in Antersberg
aktueller Stand: 25.08.04.2004

 

Das Treffen fand dieses Jahr auf dem Fluggelände Antersberg statt. Aufgrund der schwierigen Wettersituation konnten nur wenige Klemms Antersberg anfliegen.

Zu sehen waren die Kl 35 von Jürgen Seeber, Werner Ammann und Heiko Oltersdorf. Ferner zeigte Friedel Zuckermaier den restaurierten Rumpf seiner KL 35. Ferner gab die FSG Hanns Klemm einen kleinen Einblick in die Geschichte des Klemm Leichflugzeugbaus.
Das Klemm-Treffen war ein gelungener Rahmen für die Klemm-Piloten sich auszutauschen.

Beim Flieger Club Condor Antersberg möchten wir uns herzlich für die gute Veranstaltung und die freundliche Aufnahme bedanken.

D-EMHN und Klemm-Piloten                                           Heiko Oltersdorf                              HB-UBK von Werner Ammann

 

05./06.07.03
12./13.07.03

 

Stadtfest in Böblingen / Sporthalle

Die FSG war mit einem Stand vertreten. Zu sehen war die KL 25 D  D-EJOL BJ. 1934 W.-Nr. 798 der Stadt Böblingen, sowie eine kleine Ausstellung zum Thema Hanns Klemm.

 

 

 

 

 


Bruno† und Ludwig† bereiten in der Werkstatt der FSG die D-EJOL für die Ausstellung vor.

September 2003

Klemm-Fliegen mit Familie Klemm
Am 12.September war die Familie Klemm zu Gast in Eutingen. Das schöne Wetter nutzten wir zu einem Flug über den Hohenzollern.

Hannsjürgen Klemm mit Gattin

D - EDEX

 

 

 

D-EFUB und D-ECIC

Erwin Birk hat seine KL 35 (KL150) an eine Haltergemeinschaft auf der Hahnweide verkauft. Auf dem Hahnweide-Oldtimer-Treffen war die D-EDEX in einem wunderschönen und sehr vorsichtigen Kunstflug-Programm zu sehen.

Auf der Hahnweide waren auch Hans Reichart und von Paul Stein mit ihren KL 35.

Das Hahnweide-Oldtimer-Treffen war somit wieder eine schöne Gelegenheit sich auszutauschen.

Hans Reichart †                  Die Steins

 

 22. Januar 2004
und
05.02.2004

 

Das hier abgebildete Filmstativ ist eine gemeinsame Entwicklung des LFK zusammen mit der Kling-Film GmbH, Stuttgart und wurde am 11.04.1932 als Gebrauchsmuster eingetragen.

 

Haus der Geschichte - Stuttgart
"Fliegen und Filmen"

Es werden an 2 Tagen alte Fliegerfilme gezeigt, die von einem Klavierspieler musikalisch untermalt werden. Ich habe vorab schon ein paar Ausschnitte gesehen und bin überzeugt - ein Besuch wird sich lohnen!

Homepage Haus der Geschichte: www.hdgbw.de

 

 Leben und Werk von Dr. Hanns Klemm
Hanns Klemm während seiner Balkanreise 1934.
Die KL 26 hat übrigens einen Argus-Motor  mit 120PS!
 
Hanns Klemm wurde 1885 in Stuttgart geboren. Zwischen 1903 und 1907 studierte er in Stuttgart an der technischen Hochschule Bauingenieur und arbeitete bis 1914 in seinem Beruf bei diversen Firmen.
1914 zog er als Freiwilliger in den Krieg. 1915 wurde er so krank, dass er nicht mehr im Frontdienst eingesetzt werden konnte und übernahm Aufgaben bei der Danziger Werft.

1918 wurde Hanns Klemm, nach einer Zwischenstation bei dem Luftschiffbau Zeppelin und den Hansa-Brandenburg-Flugwerken, Chefkonstrukteur des Flugzeugbaus bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft. Hier baute er eigenständig seine ersten Flugzeugtypen L11 und L14.
Durch den Versailler Vertrag wurde der Bau von Flugzeugen sehr beschränkt, dies betraf auch die Fa. Daimler. Hanns Klemm wurde Technischer Direktor des Karosseriebaus in Sindelfingen
, dem er bis Ende 1926 sehr große Impulse geben konnte. Parallel dazu entwickelte er mit der L15 das erste Leichtflugzeug der Welt und die Typen L20 und L21, die bereits die Bezeichnung Klemm-Daimler trugen.

Nach dem Zusammenschluss von Daimler und Benz wollte sich die Firma DB auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und beschloss, den Flugzeugbau trotz hervorragender Erfolge und gutem Absatz aufzugeben. Hanns Klemm kündigte und machte sich Ende 1926 selbstständig, was man heute als Management-buy-out bezeichnen würde.

Auf dieser Basis gründete Dr. Hanns Klemm die Leichtflugzeugbau Klemm (LFK) in Böblingen.

Klemm war in Böblingen ein bedeutender Arbeitgeber. Die Belegschaft wuchs von 50 Mitarbeitern 1928 auf 250 Mitarbeiter 1933 bis rund 900 Mitarbeiter 1941. Die Lehrlingsausbildung bei Klemm galt als vorbildlich.

Auch galt Klemm als technisch sehr innovatives und kommerziell sehr erfolgreiches Unternehmen.
Die Vision von Hanns Klemm
war Flugzeuge zu bauen, die ähnlich wie das Automobil größeren Bevölkerungsschichten möglich machen sollten, ein Flugzeug zu erwerben und zu unterhalten.
Dazu musste ein Flugzeug einfach in der Herstellung und günstig im Unterhalt sein, am Besten auch noch in eine Garage passen. Dieser Grundforderung mussten sich alle Entwicklungen unterordnen.

Aus diesem Grund waren Klemm-Flugzeuge hinsichtlich PS-Werten und Geschwindigkeiten nicht spektakulär - aber spektakulär hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit. Fast jeder Flieger in Deutschland hat in den 20er und 30er Jahren das Fliegen auf einer Klemm gelernt.

1932 erreichte die Produktion eine Stückzahl von 25 Flugzeugen pro Monat! Auslandsgesellschaften wurden gegründet u.a. in den USA, Großbritannien und Schweden.

1933 ergriffen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland und auch Hanns Klemm wurde 1933 in der Begeisterung der "Aufbruchstimmung in Deutschland" Mitglied in der NSDAP.

1934
nahm der Einfluss der Nazis auf die Wirtschaft immer mehr zu. Als Unternehmer durfte Hanns Klemm nicht mehr frei über sein Vermögen verfügen und es wurde durch das Reichsluftfahrtministerium ein scharf herabgesetztes Monatsgehalt festgelegt.
Zur Erweiterung der Klemm-Werke entstand
1934/1935 auf Druck des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) ein Werk in Halle an der Saale, an das Direktor Klemm eine Reihe seiner Mitarbeiter und den Entwurf einer 2-motorigen Maschine, der FH 104, abgeben musste. Aus diesem Werk entstanden dann die Siebel Flugzeugwerke, nachdem Hanns Klemm dieses Werk 1937, wieder auf Druck des RLM, an seinen ehemaligen Freund und Werksvertreter Friedrich W. Siebel abgeben musste.
Ferner griffen die Nazis immer mehr in Führung der Firma und in die Besetzung von Führungspositionen ein, bewährte jüdische Mitarbeiter mussten entlassen werden, Fremdfabrikate z.B. die Zellen der Messerschmitt-Düsenjäger Me 163 mussten bei Klemm gebaut werden. Hanns Klemm lehnte die Anweisung aus Berlin ab und erhielt dafür ein Verfahren wegen Sabotage und musste als Geschäftsführer zurücktreten. -
Hanns Klemm war nicht mehr Herr im eigenen Hause.

Hanns Klemm war praktizierender Christ und regelmäßiger Kirchgänger und die Vorgänge in seiner nächsten Umgebung und in Deutschland ließen den Widerspruch zu seiner NS-Mitgliedschaft immer existentieller werden. Auch hatte er zu Vorfällen nicht schweigen können und
1937 galt er bereits als politisch unzuverlässig, so dass ihm "jede Befähigung zur Bekleidung eines Parteiamtes" abgesprochen wurde.
Im Juni
1943 wagte Hanns Klemm das Unglaubliche, er trat aus der NSDAP aus. Zur Begründung gab er am 26. Mai 1943 an: „Ich halte meine Mitgliedschaft bei der NSDAP nicht mehr vereinbar mit meiner Angehörigkeit zur christlichen Gemeinde".
Die Reaktion auf den Austritt aus der NSDAP
ließ nicht lange auf sich warten.
Hanns Klemm musste, um das Vermögen zu retten, seine Firma an seine Frau übertragen. Das Finanzamt Böblingen berechnete 50.000 RM Schenkungssteuer, da es diese mit 330% bewertete.
Hanns Klemm wurde von der GESTAPO verhaftet und nach hartem Verhör in die Irrenanstalt des Bürgerhospitals in Stuttgart eingeliefert. Die Ärzte hielten Hanns Klemm jedoch nicht für verrückt und er wurde nach Hause entlassen.
Am 12.Juni
1944 wird sein Betrieb beschlagnahmt und ein Reichskommissar eingesetzt.
Im März
1945 wurde er wieder von der GESTAPO verhaftet, verhört, verprügelt und sein Fall dem Standgericht überwiesen. Nur der Einmarsch der französischen Armee am 28.4.1945 rettete Hanns Klemm das Leben.

Nach dem Krieg war das Lebenswerk fast völlig vernichtet, das Haus in der Waldburgstraße war angezündet worden - mit fast allen Konstruktionsplänen und Berechnungen. Die Werkseinrichtungen waren demontiert, ein Teil der Gebäude zerstört.

1955 wurde Dr. Hanns Klemm Ehrenbürger der Stadt Böblingen.

Nachdem 1955/1956 der Bau von Flugzeugen wieder freigegeben wurde, versuchte Hanns Klemm gemeinsam mit seinem Sohn Hannsjürgen Klemm den Neuanfang und gründete die Hanns Klemm Flugzeugbau GmbH. Vor Kriegsende waren bereits 20 Exemplare der Kl 107 gebaut worden. Dieses Flugzeug sollte nun auf den Markt gebracht werden.
Kurz darauf wurde zusammen mit Dr. Bölkow eine Arbeitsgemeinschaft zwischen der
Hanns Klemm Flugzeugbau GmbH und der Bölkow-Entwicklungen KG gegründet. Dr. Bölkow überarbeitete die Pläne der Vorkriegs 107 und die erste Nachkriegs-Klemm startete am 4. September 1956 mit Karl Voy am Steuer  zu ihrem Erstflug.
Der Bau erfolgte bei der Apparatebau Nabern GmbH und im Oktober
1957 wurde aus der Arbeitsgemeinschaft die Kemm-Flugzeuge GmbH, mit Hannsjürgen Klemm und Richard Schreiber als Geschäftsführer. Die Firma hatte ihren Sitz in Böblingen. Es entstanden in kurzer Folge die Typen 107 A und 107 B; die Unterschiede lagen hauptsächlich in der Motorisierung. Der Typ A hatte den 90PS-Continental-Motor und war gemessen an der Rüstmasse des Flugzeuges zu schwach, so dass in Typ B der 150 PS Lycomming O 320 eingebaut wurde. Am 01. November 1957 ging die KL 107 in Serie.
Beim Typ C, der seine Musterzulassung am 29.September
1959 erhielt, wurde das Fahrwerk und der Kabinenbereich verbreitert. Die Zusammenarbeit zwischen Klemm und Bölkow entwickelte sich sehr schwierig und der Verkauf lief schleppend, so dass die Klemm-Flugzeuge GmbH am 30.April 1959 aufgelöst wurde und die Rechte der KL 107 auf den Apparatebau Nabern GmbH übertragen wurden.
Ab diesem Zeitpunkt war die offizielle Herstellerangabe: Apparatebau Nabern GmbH und am Leitwerk stand KLEMM KL 107.
Bölkow entwickelte auf Basis der Erfahrungen aus der KL 107 einen Viersitzer in Schalenbauweise, der unter der Entwicklungs-Bezeichnung KL 107D lief. Bölkow vermarktete dieses Flugzeug, da es sich aus seiner Sicht um eine völlige Bölkow-Neukonstruktion handelte, unter seinem eigenen Namen, als Bölkow 207. Der Prototyp der 207 startete am 10.Oktober 1960
zum Erstflug; von diesem Flugzeug wurden 88 Exemplare gebaut.

Mit der Klemm 107C ist die Ära der Klemm-Flugzeuge zu Ende gegangen. Die letzte "Klemm" wurde 1961 gebaut.
In Summe wurden von diesen 3 Typen, zwischen 1956 und 1961, 55 Exemplare hergestellt.

Am 30.04.1961 starb Hanns Klemm in Fischbachau / Oberbayern.

Die Firma Klemm besteht als "Klemm -Technik GmbH gegr. 1940" bis heute in Böblingen und beschäftigte sich vorwiegend mit der Vermarktung des von Hanns Klemm entwickelten Kaurit-WHK-Holzleims.

Klemm-Flugzeuge setzten Meilensteine in der deutschen Luftfahrtgeschichte auf dem Gebiet der Sportfliegerei.
Hanns Klemm und sein Werk sollten nicht vergessen werden und es ist unser Bemühen mitzuhelfen, dass weiterhin Klemm-Flugzeuge an unserem Himmel zu sehen sind.

 

   

Quelle: Böblinger Museumsschriften 22
 
   
 Was ist das Erbe von Hanns Klemm?
   
Dr. Hanns Klemm ist aus heutiger Sicht der Vater der heutigen Ultra-Leichtflugzeuge, da er die Konstruktionsmerkmale von Leichtflugzeugen mit der L15 und den nachfolgenden Typen als Erster konsequent aufgegriffen und unternehmerisch umgesetzt hat.
Die von ihm aufgestellten Prinzipien wie ein wirtschaftliches und leistungsfähiges Sportflugzeug aussehen soll, haben auch heute noch Gültigkeit.
Wenn Sie die Leistungsdaten einer Klemm der frühen Jahre mit denen eines modernen ULs vergleichen, werden Sie frappierende Gemeinsamkeiten feststellen können.
 
 
   
 Erhaltene Klemms (Quelle: Deutsche Flugzeuge bis 1945 von Peter Cohausz - Abgleich Saile 03.2010")
Nachfolgende Liste ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Die Zustände und Besitzverhältnisse ändern sich ständig.

Hinweis:
2010 erscheint die neue Auflage
Deutsche Flugzeuge bis 1945 von Peter Cohausz im Aviatic-Verlag!

L 20

2 Fragmente

+

2 Nachbauten

Rekonstruierung an der Eisenstädter HTBLA - Österreich.

Rekonstruierung in Argentinien

Nachbau L 20 s.o.

Nachbau im DC-Museum Stuttgart - Untertürkheim

L 25

17?

3 flugfähig
5 in der Restauration
5 in Ausstellungen
4 Zustand und Vollständigkeit unklar

D-EFTE

L 25 aI  W-Nr.152

Bj. 1929

flugfähig - Fliegendes Museum Josef Koch

Das Flugzeug flog viele Jahre in England, wo es auch den Krieg überlebt hat. Das Flugzeug hat einen 40 PS AD 9 Salmson-Sternmotor. Der Salmson-Sternmotor, galt als sehr zuverlässig und hat daher entscheidend zum guten Ruf der Klemm-Flugzeuge beigetragen.

Die L25 wurden sehr häufig "natur" ausgeliefert, mit einem silberbronzenen Schutzanstrich auf der Bespannung.

Perfekt und in höchster Detailtreue durch Josef Griener restauriert, besteht die Möglichkeit im Fliegenden Museum von Josef Koch (siehe Links) in diesem Flugzeug mitzufliegen.

D-EBMX

L25 a VI  W-Nr. 149

Bj. 1927

flugfähig - Fa. BMW

Die D-EBMX ist nach meiner Kenntnis die älteste fliegende Klemm und eines der ältesten Flugzeuge in Deutschland.

Das besondere an diesem Flugzeug ist, das dieses Flugzeug einen BMW Xa - Sternmotor  mit 50/60 PS hat. Das Bild zeigt die D-EBMX im Dezember 2007 kurz vor der Fertigstellung durch Josef Griener. Seit 2008 fliegt das Flugzeug wieder.

 

VH-UUR

L25 dIII W-Nr. 796

Bj. 1934?

flugfähig - Australien
http://www.youtube.com/watch?v=uAYYAjOyZKE

Dieses Flugzeug hat eine sehr interessante Geschichte, die in dem Buch  "The Incredible Klemm" von Pat Studdy-Clift sehr lustig beschrieben ist. Das Flugzeug flog viele Jahre für eine Missionsgesellschaft (MIVA) in Papua-Neuguinea. Man bekommt in diesem sehr kurzweiligen Buch einen sehr guten Einblick in die frühen Jahre der Fliegerei in Papua-Neuguinea anhand der Erlebnisse der Piloten und Besitzer.

Die "St. Paulus" wird seit Urzeiten vom jetzigen Besitzer geflogen, gehegt und gepflegt. Leider wurde vor vielen Jahren der Originalmotor, der verschollen ist, gegen einen Continental-Motor ausgetauscht. Der Besitzer will nun das Flugzeug wieder mit einem besser passenden Motor ausrüsten.

Der Besitzer sucht einen Siemens SH 13 Motor - Wer kann helfen?

The owner is looking for an Siemens SH 13 engine - Who can help?

D-EJOL

L25 dVIIR W-Nr. 789
Bj. 1934

in Restauration - FSG Hanns Klemm Böblingen

Die D-EJOL ex. D-ELAH gehört der Stadt Böblingen und besitzt einen Hirth HM 60R-Motor mit 70/82 PS

Zur Geschichte der D-EJOL

Zum aktuellen Stand der Instandsetzung

LX-MAF

L25 dVII W-Nr. 772

Bj. 1934

neu restauriert für Ausstellung Flughafen Luxemburg

Die Klemm LX-MAF gehört dem luxemburgischen Sportsministerium, welcher der Fédération Aéronautique Luxembourgeoise den Auftrag erteilt hat die Restaurierungsarbeiten am Flugzeug durchführen zu lassen um die Klemm danach als “static display” ausstellen zu können. Wann und wo ist uns bis dato leider noch nicht bekannt.

Die Restaurierung wurde durchgeführt von Mac Kön, der den LTB Follmann betreibt.

Das Bild zeigt das Flugzeug vor der Restaurierung. Auf die Überholung des Motors wurde vorerst verzichtet. Schade, denn das wäre nur ein kleiner Schritt, damit dieses Flugzeug wieder in dem Himmel kommt.

G-AAUP

L25 W-Nr. 145

Bj. 1929

in Restauration - GB

Das Flugzeug wurde als Vorführflugzeug von Klemm eingesetzt und Anfang 1930 auf einer Ausstellung in Barcelona gezeigt. Die Klemm verließ Barcelona am 28.1.1930 zum Rückflug nach Böblingen und flog am 06.02.1930 nach Heston, U.K. Dort ging sie in den Besitz eines britischen Majors über, und 1938 an einen "Sportsmann" in Schottland, der eine weitere L25 besaß. 1969 erwarb die jetzigen Besitzer-Familie die Klemm und restaurierte diese. 1972 war das Flugzeug wieder in der Luft und und wurde sehr stilecht betrieben.  Zur Zeit wartet die G-AAUP auf die Fertigstellung der Überholung des Motors. Interessant sind die Schutzbügel an den Außenseiten der Fragflächen.
Die G-AAUP ist ein Beispiel für die Treue der Klemmbesitzer zu ihrer Maschine und zeigt, dass die frühen Jahre der Fliegerei nicht so "farblos" waren, wie man aus Schwarzweißbildern schließen könnte.

OH-ILL

in Restauration Finnland

OH-ILI

in Restauration Finnland

TF-SUX

Ausstellung Akurey Airport- Island

F- PCDA

Ausstellung Deutsches Technikmuseum Berlin

D-EMDU

Ausstellung Deutsches Museum München

30-22

Ausstellung Museo del Aire, Cuatro Vientos, Spanien

OH-KLA

Ausstellung Suomen Ilmailumseo, Helsinki, Finnland

G-ACXE

Zustand und Ort unklar - U.K.

G-AAXK

Zustand und Ort unklar - U.K.

G-AAHW

Zustand und Ort unklar - U.K.

CC-PE

Tragflächen - Santiago, Chile

Swallow I

s.o.

L25 Lizenzbauten von British Klemm; siehe L 25

Swallow II

10?

Weiterentwicklung/Neukonstruktion durch British Aeromarine

http://www.youtube.com/watch?v=oVyQflaKrjE

AKL 26 A

1

L25 Lizenzbau von Aeromarine Klemm, USA

KL 35

22?

vorwiegend aus Beständen der schwedischen Luftwaffe und teilw. nach Deutschland reimportiert

11 flugfähig

D-EFTY

flugfähig - Fliegendes Museum Josef Koch

http://www.youtube.com/watch?v=dwDCdLTa_no

 

D-EFUB

flugfähig - Deutschland

D-EMHN

flugfähig - Deutschland?

D-ECCI

flugfähig - Niederlande

D-EDEX

flugfähig - Deutschland

 

Mehr unter der Internetseite: www.edex.de

D-ECIC

flugfähig - Deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=1eW12XoLUvE

D-EQXD

flugfähig - Deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=GC1X4n0Swxo

 

HB-UBK

flugfähig - Schweiz

http://www.youtube.com/watch?v=WkI_T6yi8DQ Video D-ECIH und HB-UBK

http://www.youtube.com/watch?v=0LQJ2g1oQ9I Video HB-UBK

F-AZTK

flugfähig - Frankreich

http://www.youtube.com/watch?v=2OkUfFMuuV8

http://www.youtube.com/watch?v=qWcAXJveLGk

http://www.youtube.com/watch?v=AzsNGTvbWuA

http://www.youtube.com/watch?v=insQ6Jw1BZo

http://www.youtube.com/watch?v=Kk7ktRWowAE

SE-BPT

flugfähig - Schweden

SE-BPU

flugfähig - Schweden

D-EIIC

Zustand unklar - Deutschland

D-ELOX

in Restauration - Deutschland

D-EFES

in Restauration - Deutschland

D-ELLY / D-EDOD

Ausstellung Deutsches Technik Museum Berlin

G-BUXI

Fragment - Niederlande

SE - diverse

6 weitere Klemms in Restauration oder in Museen

KL107

15?

10 flugfähig

D-ELIK

flugfähig - Neuburg / Deutschland

D-EFEZ

flugfähig - Deutschland

D-EJUK

flugfähig - Deutschland

D-ECAH

flugfähig - Deutschland

D-ECIH

flugfähig - Deutschland FSG Hanns Klemm Böblingen e.V.

http://www.youtube.com/watch?v=98E0YEH-aAE  Video D-ECIH auf dem Berneck

D-EKEK

flugfähig - Deutschland

D-EFOH

flugfähig - Deutschland

D-ELEQ

flugfähig - Deutschland

D-ELYQ

flugfähig - Deutschland

D-ECAB

flugfähig - Deutschland

D-ELEC

Zustand und Ort unklar; Registrierung an anders Flugzeug vergeben

D-EFAH

Restaurierung - Belgien

D-EKOK

Restaurierung beendet / eingelagert - FSG Hanns Klemm Böblingen e.V.

Das Flugzeug wird wieder in Betrieb genommen, sobald ausreichend Piloten für den Betrieb einer zweiten KL 107 vorhanden sind.

D-ECEH

Restaurierung - FSG Hanns Klemm Böblingen e.V.

D-ECOH Ausstellung Deutsches Technik Museum Berlin

 

 KL 25 D 7  D-EJOL ex D-ELAH
   
Die KL 25 dVII Werknummer 798 wurde am 04.09.1934 als D-ELAH erstmals zugelassen war viele Jahre das älteste noch fliegende Flugzeug im deutschen Luftfahrtregister nach 1945.

Erster Halter war B. Maier (Deutscher Luftsportverband Kempten), der das Flugzeug in Kempten stationierte.

Die Fotos zeigen die D-ELAH 1934 auf dem Flugplatz Kempten (Vielen Dank an Hans Reininger)

 

1937 ging das Flugzeug in den Besitz von Alfons Schropp, Rohrdorf im Allgäu und 1938 an die Shell - Werksfliegerschule Hamburg.
Am 04.September 1939 (unmittelbar nach Kriegsbeginn) wurde das Flugzeug stillgelegt. Der Motor hatte zuvor eine Grundüberholung erhalten und wurde konserviert.

Nachdem das Flugzeug den zweiten Weltkrieg gut versteckt überstanden hatte, übernahm eine Haltergemeinschaft des Luftsportverbandes Bonn das Flugzeug (eingetragene Halter waren Peter Kümpel, Heinz Simon, Hans Fintrop, Josef Beier und Mathias Ludwig). Auch Albert Falderbaum muss zu dieser Gruppe dazugehört haben.
Das Flugzeug bekam das Kennzeichen D-EJOL, da die alte Kennung nicht verfügbar war.  Im Rahmen der Wiederinbetriebnahme wurde das Flugzeug komplett überholt (neue Eintuchung und Lackierung) und erhielt eine zweiteilige Kabinenhaube.
Wiederzulassung war 1957.
13 Jahre später, 1970, wurde der Motor komplett überholt, u.a. Kurbelwelle, Kolben und Zylinder. 1972 bekam die D-EJOL die "Rote Nase", sowie die Markierungen am Seitenleitwerk und an den Randbögen der Flächen. Die Radverkleidungen bescherte der D-EJOL einen Geschwindigkeitszuwachs von 10km/h.

Die D-EJOL 1957 auf dem Flugplatz Bonn-Hangelar; Seitenruder mit Namen

1975 ging die EJOL in den Besitz von Rolf Ehmann aus Göppingen über, der die Klemm vom Berneck aus flog. 1980 wurde die Maschine mit dem Phönix-Diplom ausgezeichnet, das die FAI jedes Jahr für den am besten erhaltenen Oldtimer vergibt.
Mit der Zeit war absehbar, dass eine Grundüberholung unvermeidlich wurde, auch wurde das Flugzeug kaum mehr geflogen, so dass sich Rolf Ehmann entschloss das Flugzeug in gute Hände zu geben. Manfred Göstemeier von der FSG Hanns Klemm erfuhr davon uns stellte den Kontakt zur Stadt Böblingen her.

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Die EJOL mit Rolf Ehmann beim Klemmtreffen in Eutingen 1980.

Das Flugzeug fand 1985 in der Stadt Böblingen einen neuen Besitzer, die es einlagerte und gelegentlich ausstellte.  Bereits 1985 wurden Gespräche hinsichtlich einer Wiederinbetriebnahme, oder wenigstens einer geeigneten Konservierung des Flugzeuges geführt. Die FSG Hanns Klemm Böblingen e.V. betreute sporadisch das Flugzeug und führte fallweise die dringendsten Arbeiten an den der Maschine durch. Es war zu erkennen, dass, wenn nichts geschähe, der Verfall des Flugzeuges weiter fortschreiten würde. 2008 trafen sich Stadt und Verein um sich über dieses Thema auszutauschen.
Seit 2009 ist klar, die Klemm wird wieder fliegen! Die FSG Hanns Klemm Böblingen e.V. übernahm das Flugzeug in ihre Obhut und beseitigt die Schäden, die das Flugzeug während des Gebrauchs und der leider nicht sehr optimalen Lagerung erhalten hat.
 

 

Daten der D-EJOL

Die Maschine besitzt einen Hirth HM-60R Motor mit 82 PS Höchstleistung bei 2400 U/min. Die Maschine war kunstflugtauglich, außer für den Überschlag nach vorn und gerissene Rolle

Spannweite 13,00 m Länge 7,50 m
Rüstgewicht 420 kg Max. Zuladung 300 kg
Flugdauer 4,5 Std.
Flugweite 650 km
Kraftstoffverbrauch 14l / 100km
Höchstgeschwindigkeit 160 km / Std.
Reisegeschwindigkeit 140 km / Std.
Landegeschwindigkeit 60 km / Std.
Startstrecke 120 m
Dienstgipfelhöhe 4800 m

 

 

 

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Link zu Instandsetzung der D-EJOL

 

 

 Links - Für den Inhalt von Links übernehmen wir keine Haftung


Homepage meiner Böblinger Flieger

www.fsghannsklemm.de

 Homepage des Aeroclub Bad Ditzenbach e.V. - EDPB
 
tolle Bilder von Frank Herzog und von mir.
 http://www.edpb.de

Firmengeschichte LFK und Biografie HK

www.luftarchiv.de/luftwaffe/firmen.htm

KL 35 von Las de Jonge

www.vintageairfiled.com/ph2plns.htm

Klemm-Flugzeuge Homepage von Hermann Wulf
Informationen zu den einzelnen Baureihen von Klemm; viele historische Bilder und Bilder von Modellen

www.meineflieger.de

Übersichten vorhandener Klemm 20, 25 und 35
nicht mehr ganz aktuell, aber man bekommt einen guten Überblick

www.preservedaxisaircraft.com/Luftwaffe/klemm/kl25.htm

www.preservedaxisaircraft.com/Luftwaffe/klemm/kl35.htm

 KL 35 - Spezial  D-EDEX auf der Hahnweide

Das Flugzeug gehörte erst Wolf Hirth und war lange Zeit unter der Obhut von Erwin Birk. Die Klemm ist jetzt auf der Hahnweide stationiert und wird von einer prominenten Haltergemeinschaft betrieben.

 www.edex.de

Das Fliegende Museum von Josef Koch
L25 und KL35

www.fliegendes-museum.de

Homepage des Flugsportvereins Cumulus e.V., Uelzen
super gemacht viele Bilder und Videos!

www.flugplatz-uelzen.de

Nachbauprojekt L20 der Eisenstädter HTBLA

www.luftfahrtmuseum.at

The Enormous BA Swallow History page
Super Homepage zum Thema Swallow

- nicht aktiv -

 German Aviation 1919 - 1945

 www.histaviation.com

B.K. Eagle (KL31/32)

- nicht aktiv -

British Aircraft Directory

www.britishaircraft.co.uk/

Aeromarine Klemm

www.aerofiles.com/_aeromar.html

Von Damen, die in die Luft gingen: Elly Beinhorn
Seite der Frauenbeauftragten von Böblingen; echt gut.

www.frauenbeauftragte.boeblingen.de/archivinhalt/frauenwege/elli.htm

Marga von Etzdorf - Klemmfliegerin, die nicht vergessen werden sollte

www.ctie.monash.edu.au/hargrave/etzdorf.html

Schwedisches Luftfahrtmuseum
mit Bildern von schwedischen Klemms

www.svedinos.se

Luftfahrtmuseum
einfach mal reinschauen -

www.luftfahrtmuseum.com

Große Bildergalerie über alle möglichen Flugzeuge mit sehr guten Fotos

www.luftfahrt.net

Museum für Flugzeugtechnik und Geschichte

www.flugzeugtechnikmuseum.de

   

Falls jemand noch einen guten Link zum Thema Klemm oder Klemm-Flieger weiß, bin ich über eine Nachricht sehr dankbar.

 

  Literatur / interessante Videos
 

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The Incredible Klemm" von Pat Studdy-Clift; Geschichte der VH-UUR "ST. Paulus".
Die Klemm hat eine sehr interessante Geschichte; u.a. flog sie für eine Missionsgesellschaft in Papua-Neuguinea.
Ich liebe dieses Buch und kann es nur jedem Klemm-Interessierten empfehlen!

n

"Der Schöpfer des Leichtflugzeuges" von Peter Supf - nur noch antiquarisch -

n

"Die deutsche Luftfahrt - Typenhandbuch der Deutschen Luftfahrttechnik (Band 9)" Bernard & Graefe Verlag

n

"Die deutsche Luftfahrt - Sport- und Reiseflugzeuge" (Band 23)" Bernard & Graefe Verlag

n

"Die deutsche Luftfahrt - Ludwig Bölkow und sein Werk" (Band 12)" Bernard & Graefe Verlag

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"Deutsche Flugzeuge bis 1945" von Peter W. Cohausz" Aviatic Verlag

n

"Koenig der Lüfte" Der Weltflug 1928 des Freiherrn Koenig von und zu Warthausen von Hans Angele
www.angele-verlag.de

n

"Chronik der FSG Hanns Klemm Böblingen e.V." direkt über die FSG - kurze Übersicht über Leben und Werk von HK und Entwicklung der FSG mit Zeichnungen von Heinz Krebs.

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Achtung Literatur! Ohne Bilder und ohne direkten Bezug zu Klemm! Erschienen Februar 2010
"Halbschatten" Roman von Uwe Timm über das Ende von Marga von Etzdorf

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The Lightpane since 1909 - by John Underwood and George Collinge

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The story of the British Light Aeroplane by Terence Boughton

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"SOS Eisberg" Ufa Klassiker - Video; mit tollen Aufnahmen von Ernst Udet in seiner Klemm über Grönland

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"Quax in Afrika" Ufa Klassiker - Video; mit schönen Aufnahmen von Klemms. Der Film gefällt mir von der Story allerdings nicht. Interessanter Hintergrund aus Heinz Rühmanns Biografie: Der Film wurde in den Ostsee-Dünen (?) in Deutschland gegen Ende des 2. Weltkrieges gedreht. Die Filmmannschaft hat versucht den Film immer wieder zu verzögern, damit die jungen Schauspieler nicht an die Front mussten.

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Video: Veranstaltung 04.2005 zum 120sten Geburtstag von Hanns Klemm auf dem Flugfeld in Böblingen; u.a. erzählt Hans Leipner aus seiner Lehrlingszeit bei Klemm: -> hier Klicken um das Video aufzurufen